Was die Zahlen über unsere Stadt erzählen
Um 14 Uhr an einem Julitag zeigt der Sensor am Marktplatz 34 Grad, während es im Steinbachtal nur 27 Grad sind. Sieben Grad Unterschied, wenige Kilometer entfernt – das ist kein Zufall, sondern urbane Klimaphysik in Echtzeit. Genau solche Muster machen wir hier sichtbar.
Messwerte, die man versteht
Seit einigen Jahren zeichnen mehrere Sensoren im Würzburger Stadtgebiet kontinuierlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf. Aus den einzelnen Messpunkten entstehen Karten und Diagramme, die zeigen, wie sich Hitze in versiegelten Innenstadtlagen staut und wie Grünflächen wie der Ringpark tatsächlich kühlend wirken – nicht als Vermutung, sondern als messbarer Effekt.
- Aktuelle Werte einzelner Stationen im direkten Vergleich
- Tagesverläufe, die Hitzeinseln sichtbar machen
- Langzeitreihen zur Einordnung einzelner Extremtage
- Luftfeuchtigkeit als oft unterschätzter Faktor beim Hitzeempfinden
Die Darstellungen sind bewusst schlicht gehalten. Wer schnell einen Überblick braucht, findet ihn; wer tiefer einsteigen möchte, kann Zeiträume vergleichen und eigene Beobachtungen mit den Daten abgleichen.
Daten, die zum Nachdenken einladen
Klimawandel wird oft abstrakt verhandelt – als globale Kurve, als ferne Prognose. Hier wird er lokal und konkret: als Temperaturunterschied zwischen zwei Straßenzügen, als Frage, warum manche Ecken der Stadt nachts kaum abkühlen. Wer verstehen will, wie sich Würzburg wirklich erhitzt, findet auf dieser Seite den nötigen Ausgangspunkt. Mehr zum Projekt und den eingesetzten Messstationen gibt es unter über uns.